Tired
Was ist wenn….


Es war ein Tag wie jeder andere im Sommer. Die Sonne brannte und der Himmel war eine einzige hellblaue Wolke. Sie saß am Strand, ließ sich von den Wellen, die Beine massieren und dachte an gar nichts. Sie war glücklich mit ihm, sie hatte nichts zu beklagen. Sie hatte ihren Traum gelebt und das in die Tat umgesetzt, was sie sich immer gewünscht hatte.
Doch sie hatte sich das anders vorgestellt. Leider konnte sie das, was sie bedrückte und was ihr nicht gefiel nicht in Worte ausdrücken. Für ihn war alles in Ordnung, er machte sich keine Gedanken darüber, was in ihr vorging. Er hatte sich und seine Befriedigung im Kopf. Vieles was in ihr vorging, betrachtete er als unwichtig und er ließ es, wie Wasser durch seinen Mund rinnt, durch seine Ohren laufen. Sie ertrug das, redete sich zu, sie wäre stark und würde auch das überstehen. Dabei saß sie am Hebel. Sie konnte genauso wie er entscheiden, wie es weiter geht. Die Zukunft bestand in ihren Augen aus Liebe, rosa Wolken und hauptsächlich aus ihm. Er lebte im Moment, dachte nicht über morgen nach und schon gar nicht über die ferne Zukunft.
Als sie da nun so saß und darüber nachdachte, was sie noch erreichen will, fragte sie sich, warum sie so kämpft, wenn es ihr doch nur weh tut. Er liebte sie ohne Zweifel und vertraute ihr, da er genau wusste, dass sie es nicht ohne Grund beendet wird. Und er hatte recht! Dass ihre Träume in Wirklichkeit nicht so aussehen, wie im Schlaf, da konnte er nichts dafür und so war es kein Grund für sie deswegen jemandem weh zu tun. Denn sie würde ihm weh tun, das wusste sie und wahrscheinlich sich selbst noch mehr. Aber was hätte das für einen Sinn?
Was würde er sagen, WENN… sie wollte nicht weiter darüber nachdenken und trotzdem ließ sie dieser Gedanke nicht los. Was würde sie machen, wenn diese Traumvorstellung zusammen brechen würde, könnte sie je wieder ihre Träume leben? Könnte sie sich selbst je wieder vertrauen, denn sie wusste, dass sie selber es so gewollt hatte, oder war es nur ihr Herz gewesen? Niemals zuvor war sie ihrem Traum so nah gewesen, niemals zuvor war sie sich so sicher. Aber wie sicher kann man sich sein? Das Schicksal baut uns Fallen, damit wir auf dem Boden bleiben. Aber es waren so viele Fallen, die sie zu warnen schienen. Sie war enttäuscht über ihn und auch über sich!
Was wäre, wenn sie es wirklich beenden wollte: Was sollte sie sagen? Sie konnte ihm nicht die Wahrheit sagen, das wäre lächerlich…………. Aber aufrichtig!
Wenn sie jetzt mit ihm darüber sprechen würde, bevor es so weit kommt. Würde er ihr zuhören, oder wäre es wie immer? Sie zweifelte an sich, ob sie so etwas machen könnte. Aber sollte sie weiter die Frau spielen, die sie nicht war? Würde er je erkennen, wie sie wirklich ist? Niemals von alleine! Egal was sie machen würde, es liefe auf das selbe hinaus, sie würde dran kaputt gehen. Er war ihr treibende Kraft, ob sie nun wollte oder nicht…….
Ihr Kopf schwirrte, sie stand auf, ging im Sand entlang. Sie suchte Muscheln, fand sehr schöne, die aber zerbrochen waren, sie fand heile, aber nicht so schöne. Da wurde ihr etwas klar: Es gibt nichts perfektes. Etwas ist immer anders, als sie sich das vorgestellt hatte. Sie beschloss mit ihm darüber vielleicht zu reden, wenn der Zeitpunkt gekommen war, aber sie wollte keine Konsequenzen daraus ziehen. Sie musste Kompromisse eingehen und sie wollte sich nicht von einer Kleinigkeit die Liebe ihres Lebens zerstören lassen.
Sie war nun am Rande einer Klippe angekommen, sah hinunter und wünschte sich fliegen zu können. Einfach so wie die Vögel über das Meer zu fliegen. Sie dachte an ihn, wollte leben mit ihm zusammen sein, für immer. Vereint, ohne Kompromisse und in ihrer vollen Liebe, so wie er sie verdiente. Deshalb sprang sie……………..
……………………, denn das war nicht auf dieser Erde möglich!

"Der Kummer, der nicht spricht, raunt leise zu dem Herzen bis es bricht" W. Shakespear

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Illusion

Ich gehe durch den Wald, genieße die Luft, die Sonne und die völlige Stille. Neben mir geht ein Kind, ich bin es selbst vor vielen Jahren. Glücklich und doch in den Wünschen eingeschränkt. Ich sehe meine Eltern von weit, wie sie mir verbieten einen Stock zu tragen. Das Kind fängt an zu weinen, weil es nicht das machen kann, was es will. Mir kommt in den Sinn, wie ich mich damals gefühlt hatte. Eingeengt und so unglaublich kontrolliert, wie auch abhängig. Heute, wo ich darüber nachdenke, kommt es mir absurt vor, wegen sowas zu weinen. Gleichzeitig hat sich an meinen gefühlen und an der Trauer in dem Moment nichts geändert. Das Leben hat mich hart gemacht, aber meine Gefühle bleiben doch die, die sie waren. Ich sehe das Kind, ich sehe mich, wie ich leide. Ich will helfen, aber ich kann nicht.
Ich komme an eine Straße. Das Kind hat längst die Tränen vergessenund läuft freudig herum. Ich selbst trauere noch meinen Tränen nach, die mein Herz geweint hat. Von fern kommt ein Auto, plötzlich sind die Eltern und das Kind weg. Die Realität ist zu mir zurückgekehrt und ich bin wieder alleine. Das Auot fährt vorbei und ich überquere die Straße. Doch plötzlich hinter mir ruft ein Kind. Ich drehe mich um und alle Erinnerungen von damals, die man so erfolgreich verdrängt hatte, sind wieder da. Das Kind achtet nicht auf die Straße. Wieso sind meine Eltern so weit weg, damals war es anders. Da kommt schon das Auto. Kind pass auf es wird dich töten. So bleib doch stehen, siehst du nicht die Gefahr? Nein, du bist ja noch so klein. Mom, Dad, wieso helft ihr eurer Tochter nicht? Ihr habt es doch schon längst entdeckt.
Panik, ich merke, wie sie in mir hochsteigt. Ich muss helfen. Ich kann doch nicht durch meine Anwesenheit die Vergangenheit verändern. Ich muss was tun. Ich kann sie doch nicht sterben lassen, denn dann wäre ich auch nicht mehr da. ich will leben, also muss ich helfen.
Ich beginne zu laufen, das Auto ist schon so nah. Wieso hält es denn nicht? Sieht es nicht das kleine Kind dort? Es müsste doch längst bremsen. Jetzt bremst es, doch es ist zu schnell. Ich will das Kind von der Straße schubsen, doch ich kann es nicht erreichen und greife förmlich durch es durch.
Ein Schlag, Schmerz und Dunkelheit, doch plötzlich von fern ein Lachen. So hell, dass es mich erweckt und alles beleuchtet. Ich sehen das Kind ich sehe mich, ich lebe oder sage ich lieber lebte?
Ich habe zu spät gelernt, dass man die Vergangenheit nicht verändern kann. Ich habe den Unterschied zwischen Realität und Einbildung nicht erkannt. Das Auto war echt, nur ich nicht.
Ich lebte in einer Illusion und werde daraus nun nie zurückkehren

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Freiheit

Ein schöner Wintermorgen ist angebrochen. Ich sitze am See und schaue über die glänzende Eisfläche. Es ist noch früh und der tau liegt über den Feldern und auch über diesem See. Ich träume von vergangenen Zeiten und denke über mein Leben nach. Etwas glitzert dort, mitten auf dem See besonders, ich stehe auf und gehe zu dem Punkt, wo ich es vermutete. Ich spühre die Kälte, wie sie durch meine Sachen dringt. Doch es ist nicht unangenehm. Es ist nichts gegen meine innere Kälte, die mein Herz zum erfreieren gebracht hat. Ich setzte mich hin, mitten auf den See und gucke herum. Ich wische den Schnee, der um mich herum liegt zur Seite und sitze nun auf einer Stück Schnee, das von Eis umgeben ist. Wie bei einem Fenster kann ich durch die Eisdecke blicken. Ich sehe Gesichter, Gesichter, die ich kenne. Sie rufen nach mir, ich kann sie hören. Sie drinen in meinen Kopf und lassen mich nicht wieder los. Sie wollen mich herunter ziehen in ihre eisige Welt auf ewig verdammt. Ich will das nicht, will aufstehen, doch ich schaffe es nicht. Meine Vergangenheit, dort unter der schützenden Schicht beginnt sich zu mir durchzuarbeiten. Ich fühle mich hilflos, wie soll ich mir helfen. Ich bin doch alleine... Jetzt bricht das Eis um mich herum. Ich bin umgeben von Menschen, dunklen Menschen, die mich aufnehmen wollen in ihre dunkle Gruppe. Sie greifen nach meinem Herzen, um mich für ewig zu binden. Ich kann es nicht länger halten... hilft mir denn niemand?
Ein Licht, ein helles Licht, die Menschen weichen zurück. Ich träume ein Engel. Er wird mich retten. Doch mein Herz, es ist verloren. Aber seht, die kalte Hülle um mein Herz beginnt zu schmelzen. Den Menschen ist es zu warm, ich bekomme es wieder. Mir wird warm. Er reicht mir seine Hand und hilft mir auf. Wir fliegen davon, wie in einem schönen Märchen oder Traum. Ich kann all die schlechten Erinnerungen an meine Vergangenheit zurücklassen. Sie sind schlecht für mich.

Ich bin frei.....

Fazit: Jeder, der dies ließt, sollte sich mal Gedanken machen, ob er in dieser Geschichte eher Engel oder einer der Seebewohner für andere Menschen ist. Wir alle sind kleine oder wie hier große Opfer, einige schaffen es aus eigener Kraft wieder aufzustehen, andere nicht. Ihr solltet euch alle ein Beispiel an diesem Engel nehmen, und wenn ihr Engel ward, dann seit auch stolz darauf.

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Alleine

Es war wieder einer der Tage, die bei mir fünf mal in der Woche vorkommen. Ich war in der Schule, fühlte mich kake, hatte keinen Bock zu gar nichts, war sauer, wusste aber nicht warum und mir war alles so egal, wie schon lange nicht mehr.
Große Pause alles rannte in die Café nur ich kam mit einer Freundin alleine hinter her. Die Gänge waren leer, keine Menschenseele außer ihr und mir. Ich genoss diese Stille, die ich niemals anderswo hätte so finden können.
Dann ging die Tür zur Café auf. Lärm von sich unterhaltenden Menschen, das Geschrei von spielenden Kindern und der Duft von Caffee, Cacao und Brötchen zerrissen die Stille sehr unsanft. Mit der Stille konnte ich mich identifizieren, ich war unbesorgt und fühlte mich zufrieden. Hier fühlte ich mich wie in einer fremden Welt, unsicher und allein. Ich blicke ängstlich umher und versuche mich zu finden. Da traf meine Freundin, die bisher mein einziger Bezugspunkt war, andere Freunde und unterhielt sich.
Ich stand da wie ihr seelenloser Begleiter. Ich suchte meine Freunde, Freunde, die man wirklich welche nennen kann. Meine Blicke schweiften durch die Menschenmenge. Einige Leute unterhielten sich mit Händen und Füßen, einige ganz ruhig, einige laut, einige leise. Da standen welche, die sich gar nicht unterhielten und da stand jemand scheinbar wartend. Doch plötzlich sah ich jemanden, der sich vor meinen Augen von allen abhob. Es schien als leuchte er. Er sah mir dirket in die Augen und ich wurde rot. Ich sah weg, doch mein Blick wanderte immer wieder zu ihm. Er stand auch bei einer Gruppe, redete aber nicht mit ihnen. ich schätzte ihn auf 15 oder 16 und da plötzlich funkelte er mich an. Es traf mich wie ein Blitz. Mir wurde ganz komisch und ich fühlte mich auf einmal nicht mehr so alleine. Es schien als habe er mir mit seinem Blick die Angst genommen. Es klingelt, ich muss weg.
Seit dem, war ich immer eine der ersten in der Café . Jeden tag wartete ich die ganze Pause, doch immer umsonst.
Nach ca 2 Wochen kam ich wieder enttäuscht aus der Café. Diesmla ging ich einen anderen Weg zurück zur Klasse und da sah ich ihn.ich war so perplex, dass ich den Eingang zu meiner Klasse verfehlte. Um nicht blöd aufzufallen, ging ich zum Vertreter. In meinem Kopf ging es vor, wie in einem Mixer. Alles durcheinander.
Ich wollte diesen Blick noch einmal sehen und ich hatte mir vorgenommen, irgendetwas zu machen und nicht nur stumm, ohne Regung an ihm vorbei zu gehen. Als ich dort ankam, wo er gestanden hatte, war er weg. Diesmal verpasste ich den Eingang nicht und ich wollte schon die Treppe hoch, als ich ihn sah. Er war draußen und lehnte an der Wand. Er schien nachzudenken. Ich überlegte kurz, ob ich zu ihm gehen sollte, aber der Mut verließ mich.
Wann werde ich es schaffen? Geht es ihm genauso wie mir? Gibt es noch eine Chance für Leute wie uns?


Diesen Text schrieb ich vor 3 Jahren und im Grunde würde ich ihn heute genauso schreiben, nur anders formulieren. Es ist ganz schön erschreckend, dass ich in so wichtigen Jahren nichts geändert hat...

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Geweckt

Einen Traum träumte ich, wie der Traum meiner Träume.
Alles ging in Erfüllung: Kindheitsträume.
Das Prinzesschen auf dem Schimmel nebst dem Geliebten. Reitend durch die sonnendurchfluteten Felder und Wälder. Alles so schön, doch plötzlich
Man erwacht, hat sich alles ausgedacht. Dachte es sei wahr und hab nicht daran gezweifelt. Vieles was erscheint als wahr, was man aber nicht kontrollieren kann, ist ein Traum.
Man soll sie leben, aber man wird doch eh nur enttäuscht, denn selbst die realistischten Träume werden einst zerplatzen wie Seifenblasen.
Lebe so, wie du es für richtig hälst und träume nicht den Traum deiner Träume.
Träume sind wie der Wunsch nach etwas unerreichbarem. Rennen, laufen: Ängste, Furcht
Alles wir hier wiedergespiegelt und trotzdem liegen wie immer wieder da und träumen vom Schwarm, von etwas scheinbar unerreichbarem.
Wachträume kontrollieren wir, sie sagen das aus, was wir uns wünschen. Träum,en wir wirklich ohne es zu wollen, so sind sie duster, beängstigend und WAHR!!

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Verlassen

Sie ist traurig, sie denkt nach. Sie weiß nicht mehr wer sie ist, wo sie steht und was sie will. Sie sitzt auf einem Stein. Er ist kalt, so kalt wie sie. Sie spührt die Kälte nicht.
Sie sitzt auf einem Stein an einer Straße. Die Straße hat Bäume an den Seiten. Sie sieht durch die Straße wie durch einen dunklen Tunnel. Ihr Leben. Überall lauern Gefahren, sie beachtet sie nicht. Sie schwebt hindurch... Ein Licht am Ende des Tunnels. Es geht aus. Sie ist allein. Sie wird ergriffen von Gefühlen, die sie nicht kennt. Sie wird bedroht von Schatten, die sie nicht bezwingen kann. Sie irtt umher, das Licht ist weg. Die Tür geht auf, irgendwo ganz fern, sie wird gerettet. Das Licht ist wieder da...
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